10. Warum brauchen wir Fallen für die Jagd? Schließlich ist die Gefahr groß, dass Tiere leiden.

• Fallen sind unerlässlich, um dämmerungs- und nachtaktive räuberische Arten effektiv zu bejagen. Das sind Fuchs, Marderhund, Waschbär oder Mink. Allesamt Arten, die sich ausbreiten und seltene Arten regional im Bestand bedrohen können.

• Die in Deutschland eingesetzten Fallen sind tierschutzgerecht. Der DJV hat sogar gängige Fallentypen erfolgreich nach den international gültigen AIHTS - Standardstesten lassen und testet weitere. AIHTS regelt Standards für die humane Fallenjagd.

Das AIHTS-Abkommen wurde von Europa unterzeichnet und muss auch von Deutschland umgesetzt werden. Hier sind wir als Jäger schon einen Schritt weiter.

• Wir fordern die Regierung auf, schnellstmöglich eine Behörde zu benennen, die die Zertifizierung auch bescheinigt. Wir haben unsere Hausaufgaben schon gemacht.

• Totfang-Fallen: Das sogenannte Eiabzugeisen ist gängig, um Marder zu fangen. Es darf nur mit Fangbunker eingesetzt werden. Durch einen langen Eingang mit kleinem Durchmesser wird sichergestellt, dass beispielsweise keine (Wild-)Katzen.

•Lebendfang-Fallen: sind verblendet und somit dunkel im Innern. Es gibt keine scharfen Ecken, an denen sich Tiere verletzen können. Dadurch bleiben gefangene Tiere ruhig. Moderne Sensortechnik meldet sofort, wenn ein Tier gefangen wurde.

•Gute Beispiele für die Fangjagd zum Schutz von bedrohten Arten gibt es auf dem YouTube-Kanal des DJV:

http://www.youtube.com/user/DJVJagdschutzverband

 

Jetzt Mitglied werden